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 Montag, 1. Juli 2024

Nach einer 9-stündigen Busfahrt bin ich am Abend endlich in Düren, NRW angekommen. Düren liegt im Rheinischen Revier, wo der Strukturwandel ebenfalls im Gange ist, jedoch in einer ganz anderen Ausgestaltung als bei uns in der Lausitz. Die Kohleförderung endet hier 2030.

Noch am Abend fanden die ersten Einführungsveranstaltungen statt. Was bei uns die Wirtschaftsregion Lausitz ist, ist hier die Zukunftsagentur Rheinisches Revier.

Die Orte am Tagebaurand bilden hier den Kern des Strukturwandels, und die Kommunen erhalten zwei Projektentwickler, die über das Programm STARK gefördert werden. Bei uns undenkbar. Die Zukunftsagentur mit 50 Mitarbeitern wird vom Land finanziert.

Morgen besichtigen wir zum Thema Bioökonomie das Forschungszentrum Jülich und verschiedene Projekte. Im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Drebkau, Welzow und Neupetershain nimmt der Neupetershainer Geschichten e.V. am Projekt PARTIKUL teil, das ebenfalls Elemente der Bioökonomie enthält. Dazu aber kommende Woche mehr.

Unsere Region Drebkau-Welzow-Neupetershain wäre im Rheinischen Revier eine Kernregion der Strukturentwicklung. Hier sind ganze verlassene Dörfer Teil des Strukturwandels. In Brandenburg ist die Kernzone der Strukturentwicklung das Oberzentrum Cottbus. In unseren drei Kommunen haben wir aus dem Arm 1 noch keinen Cent erhalten.

Ich halte die Verteilung der Mittel für problematisch.

Weitere Informationen: [LIL-Exkursion ins Rheinische Revier]

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